Im Wandel der Gezeiten
Über die spirituelle Grundhaltung von Vertrauen und Offenheit
„Fließen im Jetzt….“Meister Eckehart
Durch die globalen Veränderungen der letzten Jahre entsteht zunehmend eine grundlegende Verunsicherung in den Gesellschaften. Die Folge ist, dass Ängste, aber auch Polarisierungen und extreme Sichtweisen zunehmen. Was wir hier auf der Ebene von Gesellschaften beobachten können, ist ein Grundmechanismus unserer individuellen Seele. Wenn wir uns nicht sicher fühlen, kommen die Mechanismen des Egos immer mehr in den Vordergrund und bestimmen uns.
Doch wie sehr wir uns auch verhärten, an Bekanntem festhalten oder uns verkriechen, es gibt kein Entkommen. Das Leben ist unverfügbar und alles ist dem Gesetz des Wandels unterworfen. Daher gibt es nur einen Ausweg, den uns der spirituelle Weg aufzeigt: Die Grundhaltung des Vertrauens und der Offenheit.
Nur dadurch können wir den Herausforderungen des Wandels auf eine Weise begegnen, die uns nicht verhärten oder verzweifeln lässt, sondern es möglich macht, offen und weit zu bleiben, mitzufließen und als Mensch zu reifen…
Aus dem Inhalt
- Leben ist Wandel - oder: Die Prozesshaftigkeit des Seins
- Wie wir die Welt und uns selbst als statisch konstruieren
- Die Spannung zwischen Form und Fließen, zwischen Wandel und Identität
- Die Grundhaltung der Offenheit
- Wie Offenheit das Ego transformiert
- Verschiedene Arten von Offenheit
- Das Ego und die Suche nach Sicherheit
- Leben ist unverfügbar
- Über die Fragilität des Lebens
- Was wir mit Kontrollverlust verbinden
- Fragilität als Tor
- Immer wieder: Werden und Vergehen
- Vertrauen und Eingebettet-Sein
Wie immer wird das „Innere Erforschen“ und verschiedene Übungen die Grundlage für diese Tage sein. Am Donnerstagnachmittag wird wie in den letzten Jahren ein Retreat mit den vier archaischen Räumen (Stille, Tanz, Erforschen und Entspannung) stattfinden.
Rahmenbedingungen
Nur für Teilnehmer/innen des Trainings „Schritte ins Sein“. Die Gruppe ist auf 48 Teilnehmer/innen begrenzt.
Die Gruppe wird in zwei Kerngruppen mit jeweils 24 Teilnehmer*innen aufgeteilt. In der kleineren Kerngruppe werden unter der Leitung der Coleitung und mir die Austauschrunden (Blitzlicht und offener Raum) stattfinden. Tagsüber werden alle Vorträge, Anleitungen und Übungen in der Großgruppe stattfinden.
Mit diesem neuen Format wird gewährleistet, dass auch in dieser Gruppengröße eine kleinere überschaubare Kerngruppe bestehen bleibt und sich vertraute Kontakte bilden können. Damit versuche ich dem wachsenden Bedarf und dem Bedürfnis nach kleineren Gruppengrößen Rechnung zu tragen.
Sibylle Walter wird als Co-Leitung für Einzelgespräche und zur Leitung von Blitzlicht und offenem Raum zur Verfügung stehen.