Ein Ort der gruppenübergreifenden Begegnungen und der Vertiefung der inneren Arbeit, diesmal mit dem Thema:
Seele und Natur
Natur ist glücklich. Rainer Maria Rilke
Kennen wir nicht alle die Erfahrung, dass wir uns seelisch gestärkt fühlen, wenn wir Wälder durchstreifen, Berge besteigen oder an einem Bachlauf dem glucksenden Wasser lauschen? Und doch leben wir in einer Gesellschaft, die sich immer mehr aus der innigen Verbundenheit mit der Natur herauslöst. Könnte es nicht sein, dass wir uns auch dadurch von uns selbst – von unserer Seele – entfremden?
Wie eng die gesunde seelische Entwicklung mit Begegnungen in und mit der Natur zusammenhängt, ist uns meistens nicht bewusst. Tatsächlich sind Seele und Körper viel tiefer mit der Ganzheit der Natur verwoben, als wir das im Alltagsbewusstsein spüren. Daher gewähren uns unmittelbare Begegnungen mit der Natur tiefe Einsichten in alle essentielle SEINsqualitäten. Doch wie kann es gelingen, die Einheit mit der Natur immer wieder unmittelbar zu erfahren und tiefe Begegnungen möglich zu machen?
Aus dem Inhalt:
- Unsere persönliche Beziehung zur Natur
- Ist die Natur beseelt?
- Warum wir die Natur für unsere seelische Entwicklung benötigen
- Natur, Sosein und Einfachheit
- Natur als weise Lehrmeisterin
- Der Wald ist unsere äußere Lunge – oder: Verbundenheit
- Wie können wir die Natur nicht nur genießen, sondern ihr tief begegnen?
- Die seelische Heilkraft der Natur
Wie in den letzten Jahren wird das „Innere Erforschen“ unsere Grundlage für diese Tage sein. Doch bei diesem Sommercamp werden wir besonders viele Übungen im Gelände – in Wald und Wiese – machen. Daher bitte ich alle TeilnehmerInnen, sich für jedes Wetter zu rüsten!
An einem Nachmittag wird wie in den letzten Jahren ein Retreat mit den vier archaischen Räumen (Stille, Tanz, Erforschen, Entspannen) stattfinden.
Rahmenbedingungen
Nur für Teilnehmer/innen des Trainings „Schritte ins Sein“. Die Gruppe ist auf 48 Teilnehmer/innen begrenzt.
Die Gruppe wird in zwei Kerngruppen mit jeweils 24 Teilnehmer*innen aufgeteilt. In der kleineren Kerngruppe werden unter der Leitung der Coleitung und mir die Austauschrunden (Blitzlicht und offener Raum) stattfinden. Tagsüber werden alle Vorträge, Anleitungen und Übungen in der Großgruppe stattfinden.
Mit diesem neuen Format wird gewährleistet, dass auch mit dieser Gruppengröße eine kleinere überschaubare Kerngruppe bestehen bleibt und sich vertraute Kontakte bilden können. Damit versuche ich dem wachsenden Bedarf und dem Bedürfnis nach kleineren Gruppengrößen Rechnung zu tragen.
Als Co-Leitung wird Sieglinde für Einzelgespräche und zur Leitung von Blitzlicht und offenem Raum zur Verfügung stehen.